Grounding Page: die Faktenseite, aus der KI-Systeme zitieren
Eine Grounding Page bündelt die überprüfbaren Fakten über ein Unternehmen für KI-Systeme. Was hineingehört, wie sie aufgebaut wird und warum sie allein nicht reicht.
Eine Grounding Page bündelt überprüfbare Fakten über ein Unternehmen an einer Adresse.
Adressat sind KI-Systeme, nicht in erster Linie Besucher.
Ohne solche Seite rekonstruieren Modelle Fakten aus verstreuten Quellen und liegen dabei oft daneben.
Der Aufbau folgt der Zitierbarkeit: ein Fakt pro Aussage, keine Adjektive, sichtbare Zeitstempel.
Der Grounding Page Standard von Hanns Kronenberg (v1.6, Stand Juni 2026) verlangt zusätzlich eine ausdrückliche Abgrenzung und eine maschinenlesbare Ebene als JSON-LD.
Impressum, Über-uns-Seite und FAQ leisten das nicht.
Eine Selbstauskunft allein trägt nicht, externe Evidenz muss dazukommen.
Eine Grounding Page ist eine Seite auf der eigenen Website, die die überprüfbaren Fakten über ein Unternehmen an einer Stelle bündelt: Firmierung, Gründung, Leistungen, Preise, Verantwortliche, Belege. Sie richtet sich weniger an Besucher als an Systeme, die Antworten über eine Marke erzeugen.
Der Begriff kommt aus der Arbeit mit Sprachmodellen. Grounding bezeichnet dort die Rückbindung einer Antwort an belegbare Quellen, statt sie aus dem Gedächtnis des Modells zu erzeugen. Eine Grounding Page liefert diese Quelle für das eigene Unternehmen.
Woher der Begriff kommt
In der Entwicklung von KI-Systemen bezeichnet Grounding die Verankerung einer Aussage in nachprüfbaren Daten. Ein Modell, das ohne Grounding antwortet, gibt wieder, was in seinen Trainingsdaten plausibel wirkte. Ein Modell mit Grounding zieht eine Quelle heran und stützt die Antwort darauf.
In die SEO-Szene getragen hat den Begriff Hanns Kronenberg, Head of SEO bei Chefkoch und Gründer des Analyse-Projekts GPT Insights. Er hat am 20. November 2025 den Grounding Page Standard veröffentlicht: eine einheitliche Struktur für Unternehmensfakten, die Suchmaschinen und KI-Systeme zuverlässig auslesen können. Die aktuelle Fassung v1.6 wurde zuletzt am 20. Juni 2026 aktualisiert.
Wichtig zur Einordnung: Das ist ein Standard aus der Fachszene, keine Vorgabe von Google, W3C oder ISO. Es gibt kein Schema, das ein Modell zwingend beachtet, und keine Auszeichnung, die eine Zitation garantiert.
Trotzdem trägt der Gedanke, weil er ein reales Problem adressiert.
Was der Standard konkret verlangt
Der Standard ist konkreter, als der Begriff vermuten lässt. Er beschreibt drei Bestandteile, die jede Grounding Page haben soll:
Bestandteil
Was er verlangt
Stabile Definition
eine kurze, überprüfbare Aussage darüber, was die Entität ist
Klare Abgrenzung
eine Aussage darüber, was sie nicht ist
Konsistente Struktur
ein einheitliches Format, das sich maschinell lesen lässt
Der zweite Punkt ist der ungewöhnliche. Kaum ein Unternehmen schreibt auf, was es nicht anbietet — für ein Modell ist genau das die Angabe, die eine Fehleinordnung verhindert.
Dazu kommen drei Qualitätsregeln, die den Ton der Seite bestimmen: keine Adjektive, ein Fakt pro Satz, sichtbare Zeitstempel. Der Standard unterscheidet dabei drei Daten — wann eine Angabe erstellt, wann sie zuletzt geändert und wann sie zuletzt überprüft wurde. Das ist mehr als ein Stand-Datum, weil eine Angabe unverändert und trotzdem frisch geprüft sein kann.
Die maschinenlesbare Ebene
Der Standard verlangt zwei Ebenen auf derselben Seite. Sichtbar steht der Text, den ein Mensch lesen kann. Darunter liegt dieselbe Information als JSON-LD, ausgezeichnet nach Schema.org, mit Verweisen auf die genannten Entitäten.
Technisch kommen drei Anforderungen dazu:
eine eigene, dauerhafte Adresse, üblicherweise unter `/facts/` oder `/fakten`
Definitionslisten (`<dl>`) für die Faktenpaare statt Fließtext
ein Link aus dem Footer, damit die Seite von jeder anderen Seite aus erreichbar ist
Der Standard ersetzt Schema.org also nicht, er benutzt es. Und er ist kein Knowledge Graph: Er beschreibt eine Seite, keine Datenbank. Die aktuelle Fassung führt 18 Entitätsklassen — Organisation, Person, Produkt, Dienstleistung, Werkzeug, Methode, Ereignis und weitere. Die Liste ist als Orientierung gedacht, nicht als Zwang.
Wie ein KI-System an Unternehmensfakten kommt
Eine Grounding Page wirkt nur, wenn man versteht, aus welchen zwei Quellen eine KI-Antwort entsteht.
Die erste ist das Training. Was ein Modell über ein Unternehmen gelernt hat, stammt aus Texten, die zum Zeitpunkt des Trainings im Netz standen. Diese Schicht ist alt, sie lässt sich nicht korrigieren, und je kleiner die Marke, desto dünner ist sie.
Die zweite ist der Abruf zur Laufzeit. ChatGPT, Perplexity, die AI Overviews und der AI Mode von Google rufen bei einer Frage aktuelle Seiten ab und stützen die Antwort darauf. Genau hier greift eine Grounding Page: Sie ist die Seite, die abgerufen werden kann.
Wie stark diese zweite Schicht wiegt, unterscheidet sich je System. Perplexity arbeitet fast durchgehend mit Quellen und zeigt sie an. ChatGPT ruft ab, wenn die Frage nach Aktualität verlangt. Die AI Overviews stützen sich auf den Index der Suche. Für die eigene Seite folgt daraus dieselbe Konsequenz: Sie muss auffindbar, indexierbar und eindeutig sein — sonst existiert sie für die abrufende Schicht nicht.
Warum KI-Systeme so eine Seite brauchen
Wenn jemand ein KI-System nach einem Unternehmen fragt, entsteht die Antwort aus dem, was das System findet und im Training gesehen hat. Bei bekannten Marken funktioniert das passabel. Bei allen anderen entsteht ein Flickenteppich.
Was ohne Grounding Page passiert
Preise aus alten Beiträgen werden als aktuell ausgegeben.
Gründungsjahr, Standort oder Firmierung stammen aus einem Verzeichniseintrag, der nie gepflegt wurde.
Zwei Unternehmen mit ähnlichem Namen verschmelzen zu einem.
Leistungen werden beschrieben, die es nie gab, weil sie aus dem Umfeld der Branche ergänzt wurden.
Eine eingestellte Marke wird weiter als aktiv genannt.
Nach unserer Erfahrung fällt so etwas erst auf, wenn ein Interessent es erwähnt. Bis dahin steht die falsche Angabe womöglich seit Monaten in Antworten.
Drei Fehlerbilder, drei Ursachen
Diese Fälle sehen im Ergebnis gleich aus — eine falsche Angabe in einer Antwort — haben aber verschiedene Ursachen. Das ist wichtig, weil nur zwei davon sich mit einer eigenen Seite beheben lassen.
Fehlerbild
Woher es kommt
Was hilft
Halluzination
Das Modell füllt eine Lücke mit dem, was im Umfeld plausibel ist
eine abrufbare Quelle, die die Lücke schließt
Entitätsverwechslung
Zwei ähnliche Markennamen werden zu einem verschmolzen
eindeutige Firmierung, Standort und Abgrenzung an einer Stelle
Veraltete Angabe
Eine alte Quelle wird korrekt zitiert, ist aber überholt
sichtbares Prüfdatum, das die neuere Angabe erkennbar macht
Am hartnäckigsten ist die Entitätsverwechslung. Sie betrifft besonders B2B-Unternehmen mit generischen Markennamen und Firmen, die sich einen Namen mit einem größeren Unternehmen aus einer anderen Branche teilen. Eine Grounding Page hilft dort, weil sie Firmierung, Rechtsform, Standort und Leistungen in einer Aussage zusammenbindet — ein Modell kann die Merkmale dann gemeinsam prüfen statt einzeln raten.
Warum die Startseite das nicht löst
Startseiten sind für Menschen gebaut: Sie führen, verkaufen und lassen bewusst offen, was Neugier erzeugen soll. Was ein Modell braucht, ist das Gegenteil. Es braucht Fakten in einer Form, die sich ohne Kontext zitieren lässt.
Was auf eine Grounding Page gehört
Der Umfang richtet sich danach, wonach über Dein Unternehmen gefragt wird. Diese Angaben bilden den Kern:
Die Zeile zur Abgrenzung wird oft vergessen und ist eine der nützlichsten. Wenn ein Modell weiß, was ein Anbieter nicht macht, ordnet es ihn seltener falsch ein.
Acht Bereiche, in dieser Reihenfolge abgearbeitet. Fehlt einer, füllt ihn ein Modell aus fremden Quellen auf.
Wie eine Grounding Page aufgebaut sein sollte
Für Entitäten und ihre Beziehungen gilt dasselbe wie für Zitate: Was ohne Kontext verständlich ist, wird eher übernommen.
Ein Fakt pro Aussage
Kurze Sätze, die für sich stehen. Nicht „Wir sind seit einigen Jahren am Markt und betreuen vor allem mittelständische Kunden im DACH-Raum", sondern zwei Sätze mit je einer überprüfbaren Angabe.
Entitäten ausschreiben
Firmennamen, Personennamen, Ortsnamen und Produktbezeichnungen ausschreiben, statt sie durch „wir" oder „unser Angebot" zu ersetzen. Ein Modell verknüpft Aussagen mit benannten Entitäten, nicht mit Pronomen.
Tabellen statt Fließtext
Strukturierte Angaben werden zuverlässiger korrekt wiedergegeben als eingebettete Nebensätze. Das gilt besonders für Preise, Leistungsumfang und Zuständigkeiten.
Datum sichtbar machen
Ein Stand-Datum erlaubt es, veraltete Angaben zu erkennen. Ohne Datum ist jede Zahl zeitlos, auch die falsche. Der Standard trennt dabei erstellt, geändert und geprüft. Diese Trennung lohnt sich: Ein Preis, der seit zwei Jahren gilt, ist nicht veraltet, wenn erkennbar ist, dass er letzten Monat bestätigt wurde.
Keine Adjektive
Der Standard verbietet Adjektive, und das ist keine Stilfrage. „Führender Anbieter für individuelle Lösungen" enthält keine überprüfbare Angabe. Ein Modell kann daraus nichts zitieren, was es nicht auch über jeden Wettbewerber sagen könnte. Statt der Bewertung gehört das Merkmal hin, aus dem sie folgen würde: Zahl der Projekte, Jahr der Gründung, Zahl der angebundenen Publisher.
Damit fällt auch alles weg, was auf einer Startseite richtig steht: Nutzenversprechen, Superlative, Formulierungen im Konjunktiv. Eine Grounding Page liest sich deshalb trocken. Das ist ihr Zweck, nicht ihr Mangel.
Beziehungen mitschreiben
Eine Entität wird über ihre Beziehungen greifbar: Wer gehört zum Unternehmen, welche Produkte gehören dazu, welchem Markt ist es zugeordnet, mit welchen Organisationen besteht eine Verbindung. Das ist der Kern von Entity SEO — ein Modell verknüpft benannte Dinge miteinander, und je mehr belegte Verbindungen ein Name hat, desto stabiler steht er.
Praktisch heißt das: Produktnamen mit dem Unternehmensnamen zusammen nennen, Personen mit ihrer Rolle, Standorte mit dem Land. Nicht als Aufzählung von Schlagworten, sondern in Aussagen, die jeweils für sich überprüfbar sind.
Ein Beispiel
Wie das in der Praxis aussieht, steht auf der eigenen Grounding Page von GetMentioned unter Fakten zu GetMentioned: Betreiber, Leistungsumfang je Platzierung, Abgrenzung und Belege, jeweils in kurzen Aussagen.
Wo die Seite liegt und wie sie gefunden wird
Eine Grounding Page, die kein System abrufen kann, ist eine Notiz an sich selbst. Vier Punkte entscheiden darüber:
Eigene, dauerhafte Adresse. Ein fester Pfad wie `/fakten`, der sich nicht ändert. Jede Umbenennung setzt die Wiedererkennung zurück.
Aus dem Footer verlinkt. Von jeder Seite aus erreichbar, nicht in einem Untermenü versteckt. Ein Link aus dem Footer ist zugleich das Signal, dass es sich um eine Seite des Unternehmens über sich selbst handelt.
Indexierbar. Kein `noindex`, kein Ausschluss in der `robots.txt`, in der Sitemap enthalten. Klingt selbstverständlich, ist es bei neu angelegten Seiten oft nicht.
Aus den passenden Inhalten verlinkt. Wo im Blog oder auf einer Leistungsseite eine der Angaben vorkommt, gehört ein Verweis auf die Faktenseite hin.
Wissensseiten, Glossare und Hilfeartikel können auf dieselbe Seite verweisen. Je mehr interne Wege zu ihr führen, desto eher wird sie als die maßgebliche Stelle für diese Angaben gelesen.
Woran Du merkst, ob sie wirkt
Der einfachste Test kostet zehn Minuten: Stelle den Systemen, die für Dich zählen, dieselben Fragen, die ein Interessent stellen würde. Was macht das Unternehmen? Für wen? Was kostet es? Wo sitzt es? Dann vergleiche die Antwort mit der eigenen Seite.
Interessant sind dabei drei Dinge: ob die Angaben stimmen, ob überhaupt die eigene Seite als Quelle auftaucht, und ob die Antwort in verschiedenen Systemen auseinanderläuft. Der dritte Fall ist der aufschlussreichste — er zeigt, dass die Systeme unterschiedliche Quellen heranziehen und die eigene Angabe sich noch nicht durchgesetzt hat.
Zwischen Veröffentlichung und Wirkung liegt Zeit. Die Seite muss indexiert, abgerufen und gegen andere Quellen gewichtet werden. Ein Abstand von einigen Wochen zwischen den Prüfungen ist realistischer als eine tägliche Kontrolle. Wie sich das systematisch messen lässt, statt stichprobenartig, steht in AI Visibility.
Abgrenzung zu Impressum, Über-uns und FAQ
Diese drei Seiten gibt es meist schon, und keine ersetzt eine Grounding Page.
Das Impressum erfüllt eine rechtliche Pflicht. Es nennt den Betreiber, aber weder Leistungen noch Preise noch Abgrenzungen.
Die Über-uns-Seite erzählt eine Geschichte. Sie ist auf Wirkung geschrieben, nicht auf Überprüfbarkeit, und enthält selten harte Angaben.
Die FAQ beantwortet Fragen von Kunden im Kaufprozess. Sie deckt Ausschnitte ab, nicht das Gesamtbild.
Eine Grounding Page kann auf alle drei verweisen. Ersetzen kann sie keine, und keine ersetzt sie.
Was eine Grounding Page nicht leistet
Sie erzwingt keine Zitation
Es gibt keinen Mechanismus, der ein Modell verpflichtet, eine bestimmte Seite heranzuziehen. Die Seite erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass korrekte Angaben verfügbar sind, mehr nicht.
Sie ersetzt keine externe Evidenz
Das ist der wichtigste Punkt. Eine Selbstauskunft ist eine Quelle unter vielen, und Modelle gewichten übereinstimmende Angaben aus unabhängigen Quellen höher als die Aussage eines Anbieters über sich selbst. Wenn Fachmedien, Verzeichnisse und Interviews etwas anderes sagen als die eigene Seite, gewinnt selten die eigene Seite.
Deshalb wirkt eine Grounding Page erst zusammen mit externen Erwähnungen. Wie sich diese aufbauen lassen, steht in AI Mentions, die Messung der Sichtbarkeit in KI-Systemen in AI Visibility. Genau diese externe Evidenz baust Du mit GetMentioned planbar auf: passende Publisher auswählen, SEO-Daten und Preise vergleichen, Brand Mentions und Platzierungen direkt buchen und zentral dokumentieren.
Sie ist kein Ranking-Instrument
Eine Grounding Page zielt nicht auf Positionen in den Suchergebnissen. Sie zielt darauf, dass die Angaben stimmen, wenn ein System über Dich spricht.
Fazit
Eine Grounding Page ist die Antwort auf ein einfaches Problem: KI-Systeme sprechen über Unternehmen, ob diese es steuern oder nicht. Wer keine belastbare Faktenquelle bereitstellt, überlässt die Angaben dem, was sich aus alten Verzeichnissen und fremden Beiträgen zusammensetzen lässt.
Der Aufwand ist überschaubar, weil die Fakten ohnehin bekannt sind. Die Arbeit besteht darin, sie zitierfähig aufzuschreiben und aktuell zu halten. Wirkung entfaltet die Seite allerdings erst, wenn unabhängige Quellen dasselbe sagen.
Häufige Fragen
Was ist eine Grounding Page?
Eine Seite, die die überprüfbaren Fakten über ein Unternehmen an einer Stelle bündelt, damit KI-Systeme korrekte Angaben heranziehen können.
Wofür steht Grounding?
Für die Rückbindung einer Antwort an belegbare Quellen. Ein Modell mit Grounding stützt seine Aussage auf eine Quelle, statt sie aus dem Training zu rekonstruieren.
Gibt es einen offiziellen Grounding Page Standard?
Es gibt einen Standard aus der Fachszene, veröffentlicht von Hanns Kronenberg im November 2025, aktuell in Fassung v1.6. Eine Vorgabe von Google, W3C oder ISO existiert nicht.
Was verlangt der Grounding Page Standard konkret?
Drei Bestandteile: eine kurze überprüfbare Definition der Entität, eine Aussage darüber, was sie nicht ist, und eine einheitliche, maschinenlesbare Struktur. Dazu drei Regeln: keine Adjektive, ein Fakt pro Satz, sichtbare Zeitstempel für Erstellung, Änderung und Prüfung.
Brauche ich JSON-LD dafür?
Der Standard sieht beide Ebenen vor: sichtbaren Text für Menschen und dieselbe Information als JSON-LD nach Schema.org darunter. Die Auszeichnung ersetzt den lesbaren Text nicht, sie verdoppelt ihn in maschinenlesbarer Form.
Was ist der Unterschied zu Entity SEO?
Entity SEO ist die Arbeit daran, dass Systeme eine Marke als eigenständige Entität erkennen und mit den richtigen Dingen verknüpfen. Eine Grounding Page ist eines der Mittel dafür, und zwar das, was Du auf der eigenen Domain kontrollierst.
Reicht mein Impressum nicht aus?
Nein. Das Impressum erfüllt eine rechtliche Pflicht und nennt den Betreiber. Leistungen, Preise, Zielgruppen und Abgrenzungen stehen dort nicht.
Wo lege ich die Seite ab?
Auf einer eigenen, dauerhaft erreichbaren Adresse der eigenen Domain, verlinkt aus der Navigation oder dem Footer, damit sie gefunden wird.
Wie lang sollte eine Grounding Page sein?
So lang, wie es überprüfbare Fakten gibt. Länge hilft nicht, Vollständigkeit und Klarheit schon.
Wie oft muss ich sie aktualisieren?
Immer dann, wenn sich eine der genannten Angaben ändert, und mindestens einmal im Jahr mit neuem Stand-Datum.
Bringt eine Grounding Page bessere Rankings?
Sie zielt nicht auf Positionen, sondern auf korrekte Angaben in KI-Antworten. Ein direkter Ranking-Effekt ist nicht der Zweck.
Was ist der Unterschied zu AI Mentions?
Eine Grounding Page ist, was Du selbst bereitstellst. AI Mentions sind, was außerhalb über Dich gesagt wird. Beides zusammen ergibt das Bild, das ein Modell wiedergibt.
Reicht die Seite allein für Sichtbarkeit in KI-Systemen?
Nein. Modelle gewichten übereinstimmende Angaben aus unabhängigen Quellen höher als die Selbstauskunft. Ohne externe Erwähnungen bleibt die Seite eine einzelne Stimme.
David baut seit 2016 Linkaufbau- und Digital-PR-Prozesse, erst als Agentur unter SEO Galaxy, heute als Plattform mit GetMentioned. Er hat eigene Projekte von null auf siebenstelligen Monats-Traffic skaliert und tausende Kampagnen für Kunden umgesetzt. Hier schreibt er über das, was in der Praxis wirkt, und über das, was nur Budget kostet.
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