Linkbuilding Statistiken: belegte Zahlen zu Backlinks, Kosten und Wirkung
Belegte Linkbuilding-Statistiken mit Quelle und Erhebungsjahr. Wie stark Backlinks wirken, wie viele Top-Rankings haben, was Platzierungen kosten und wie verbreitet Linkkauf ist. Drei viel zitierte Zahlen haben die Quellenprüfung nicht überstanden.
Warum die meisten Linkbuilding-Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind
Rund um Linkbuilding kursieren viele Zahlen, sauber belegt sind wenige. Auf dieser Seite findest du geprüfte Linkbuilding-Statistiken, jede mit Quelle und Jahr, gruppiert nach den Fragen, die in der Praxis wirklich gestellt werden. Wie stark wirken Backlinks, wie viele haben Top-Rankings, was kostet der Aufbau, wie verbreitet ist Linkkauf und wann zahlt er sich aus.
Bei der Recherche für diese Seite haben wir jede Zahl bis zur Originalquelle zurückverfolgt. Drei viel zitierte Werte haben das nicht überstanden und stehen deshalb nicht in dieser Sammlung. Das ist kein Zufall. Statistik-Seiten zitieren einander, und dabei verschwinden Erhebungsjahr und Methodik.
Bei der letzten Prüfung im August 2026 kam etwas dazu, das die Sammlung selbst betrifft. Mehrere der hier zitierten Erhebungen haben keinen Nachfolger bekommen. Aira hat den State of Link Building Report nach der Ausgabe 2022 eingestellt, Authority Hacker hat die eigene Umfrage gelöscht, und Google veröffentlicht seit 2022 keine Webspam-Reports mit vergleichbaren Zahlen mehr. Wo eine Zahl von 2022 steht, ist sie deshalb meist schlicht die letzte, die jemand erhoben hat. Überholt ist sie damit nicht.
Das hat eine unangenehme Nebenwirkung. Weil niemand nachmisst, wandern dieselben alten Werte weiter durch neue Beiträge, teils mit frischem Datum und fremdem Absender versehen. Zwei der Zahlen auf dieser Seite sind uns bei der Prüfung genau so wieder begegnet, als angeblich neue Erhebung eines Dritten. Wer solche Werte nutzt, sollte sie datieren, statt sie als aktuellen Stand auszugeben.
Backlink Statistiken zum Rankingfaktor
Die Frage, ob Backlinks noch wirken, lässt sich mit Daten beantworten. Wenn du zuerst die Grundlagen brauchst, lies, was Backlinks sind und wie sie wirken.
96,55 Prozent aller Seiten im Ahrefs-Index bekommen keinen Traffic von Google. Von rund 20 Millionen Seiten ohne eine einzige verweisende Domain erreichen nur 2.997 mehr als 1.000 Suchbesuche im Monat, also etwa eine von 6.671. (Quelle: Ahrefs, Search Traffic Study, 2023, seither nicht wiederholt)
Das erstplatzierte Ergebnis bei Google hat im Schnitt 3,8-mal mehr Backlinks als die Ergebnisse auf den Positionen 2 bis 10. (Quelle: Backlinko, Auswertung von 11,8 Millionen Suchergebnissen, erhoben 2020, Seite zuletzt 2025 aktualisiert)
Von den Domains, die 13 Monate durchgehend in den Top 100 rankten, hatten 92,3 Prozent mindestens einen Backlink. Umgekehrt hatten 55,1 Prozent der Domains, die es nicht in die Top 10 schafften, gar keine Backlinks. (Quelle: Semrush, Studie zur Ranking-Dauer, 2023, keine Neuauflage)
Zwei Einordnungen gehören dazu. Ahrefs weist selbst darauf hin, dass der ausgewertete Index zur Qualitätsseite des Netzes verzerrt ist. Und Backlinko hat für die Auswertung Seiten ohne Backlinks ausgeschlossen, was alle Werte anhebt.
Was Google selbst sagt, und was Google nicht mehr sagt
Interessanter als die Korrelationen ist Googles eigene Wortwahl, weil sie sich nachweisbar verschoben hat.
Am 5. März 2024, dem Tag der Ankündigung des März-Core-Updates, hat Google das Wort "important" gestrichen. Aus "an important factor" wurde "a factor". Der Satz selbst verschwand erst im Herbst 2024, als Google den Abschnitt neu schrieb. (Quelle: Archivstände vom 5. März morgens und 5. März abends)
In der aktuellen Dokumentation bleiben Links ein Qualitätssignal. Google schreibt, geprüft werde unter anderem, ob bekannte Websites auf die Inhalte verweisen, und das deute in der Regel darauf hin, dass die Informationen aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. (Quelle: Google, So funktioniert die Google Suche, abgerufen im August 2026)
Die ehrliche Lesart lautet also weder "Links sind der wichtigste Rankingfaktor" noch "Links zählen nicht mehr". Google bestätigt Verweise weiter als Vertrauenssignal und ist bei der Gewichtung vorsichtiger geworden.
Statistiken zu Backlinks bei Top-Rankings
Wie viele Backlinks eine Seite für die vorderen Plätze braucht, lässt sich nicht pauschal sagen. Die belegten Daten zeigen vor allem eines, nämlich wie weit die Werte auseinanderliegen.
Die fünf Fragen dieser Seite, je mit der tragenden Zahl und ihrem Erhebungsjahr.
Seiten in den Google-Top-10 haben im Durchschnitt 112 verweisende Domains. Der Median liegt bei 6. Bei den Backlinks insgesamt beträgt der Mittelwert 2.418 und der Median 13. (Quelle: Semrush, Ranking Factors Study 2024, PDF)
Für Keywords mit AI Overview genügten in der Auswertung mindestens 13 verweisende Domains, für Suchergebnisse ohne AI Overview waren es 41. (Quelle: Ahrefs, Auswertung von 300.000 Keywords, 2024)
Der Abstand zwischen 112 und 6 ist der wichtigste Wert auf dieser Seite. Er bedeutet, dass der Durchschnitt als Zielgröße nichts taugt. Semrush erklärt die Lücke selbst mit einzelnen sehr großen Websites wie Amazon oder Apple, die über Jahre enorme Linkmengen angesammelt haben und einzelne Suchergebnisse belegen.
Wer daraus eine Zielvorgabe wie "wir brauchen 112 verweisende Domains" ableitet, plant an der Realität vorbei. Sinnvoller ist der Blick auf die tatsächlichen Wettbewerber für das eigene Keyword. Wie viele Links die haben, siehst du am schnellsten mit den passenden Linkbuilding-Tools.
Linkbuilding Statistiken zu Kosten
Die Preise für Platzierungen streuen breit, und die Streuung hat zwei verschiedene Ursachen. Sie hängt an der Taktik und an der Qualität der Zielseite.
Ein Link, der nachträglich auf einer fremden Seite eingekauft wird, ein sogenannter Niche Edit, kostete im Schnitt 361,44 US-Dollar. Ein bezahlter Gastbeitrag kostete 77,80 US-Dollar. Beide Werte stammen aus derselben Erhebung und denselben Nischen. (Quelle: Ahrefs, Erhebung zu Linkkaufpreisen, 2022, letzte Erhebung dieser Art)
Ein bei GetMentioned gebuchter Link kostete 2026 im Durchschnitt 579 Euro. Über fünf Auswertungsjahre lag der Wert zwischen 510 und 579 Euro, ohne Trend nach oben, 2026 am höchsten. Das ist der bemerkenswertere Befund: Während über steigende Linkpreise geklagt wird, ist der tatsächlich gezahlte Durchschnitt seit Jahren stabil. (Quelle: GetMentioned, eigene Auswertung über alle gebuchten Links, 2026)
Beim Monatsbudget für externen Linkaufbau war die häufigste Spanne 10.000 bis 25.000 US-Dollar, genannt von 25 Prozent der befragten In-house-SEOs, die überhaupt externe Dienstleister einsetzen. Zweithäufigste Spanne waren 2.500 bis 5.000 US-Dollar mit 19 Prozent. (Quelle: Aira, State of Link Building Report, 2022, letzte Ausgabe der Reihe)
Nur 8 Prozent der befragten Agenturen und Freelancer rechnen pro Link ab. 45 Prozent arbeiten auf Basis eines monatlichen Honorars. (Quelle: Aira, 2022, letzte Ausgabe der Reihe)
Der letzte Punkt wird selten erwähnt und erklärt viele Missverständnisse in Angebotsgesprächen. Preis pro Link und Agenturhonorar sind verschiedene Größen. Ein Retainer lässt sich meist gar nicht sinnvoll durch die Zahl der gelieferten Links teilen, weil Recherche, Abstimmung und Texte mit drinstecken.
Beim Gastbeitrag kommt ein Punkt dazu, auf den Ahrefs selbst hinweist. Der niedrigere Platzierungspreis täuscht, weil die Textproduktion als eigener Aufwand hinzukommt. Auf dem Placement-Marktplatz von GetMentioned siehst du Publisher, SEO-Daten und Preise nebeneinander, bevor du buchst.
Statistiken zur Verbreitung von Linkkauf
Bei diesem Thema ist die Spannweite der Messungen selbst das Ergebnis. Zwei Erhebungen messen nominell dasselbe und kommen auf Werte, die um mehr als das Doppelte auseinanderliegen.
30 Prozent der befragten SEO-Fachleute nennen bezahlte Links als eine der Taktiken, die sie einsetzen. (Quelle: Aira, 2022, letzte Ausgabe der Reihe)
74,3 Prozent der befragten professionellen Linkbuilder geben an, für Links zu bezahlen. (Quelle: Authority Hacker, Erhebung 2022, Archivfassung, weil der Anbieter die Umfrage gelöscht und nicht wiederholt hat)
Bei einer Kaufanfrage an 450 Websites waren 12,6 Prozent bereit, einen Link zu verkaufen. (Quelle: Ahrefs, 2022, einmalige Erhebung)
Der Unterschied zwischen 30 und 74,3 Prozent lässt sich methodisch erklären. Bei Aira war "Paid Links" eine von 26 Optionen in einer Frage nach genutzten Taktiken. Authority Hacker fragte anonym, und von den 755 Befragten waren 525 Betreiber von Nischenseiten. Die dritte Zahl beruht nicht auf Selbstauskunft. Sie misst echte Reaktionen auf eine Kaufanfrage, allerdings auf der Angebotsseite.
Eine vierte Zahl aus derselben Erhebung rundet das Bild ab.
69 Prozent der Befragten halten es für möglich, dass gekaufte Links Rankings positiv beeinflussen. Nur 30 Prozent geben an, die Taktik selbst zu nutzen. (Quelle: Aira, 2022, letzte Ausgabe der Reihe)
Diese 69 Prozent werden in vielen Sammlungen als Verbreitungszahl weitergereicht. Das ist falsch. Die Frage lautete, ob Linkkauf wirken kann, nicht ob die Befragten ihn einsetzen. Es ist eine Überzeugungsfrage, keine Verhaltensangabe.
Linkbuilding Statistiken zu Zeithorizont und Ertrag
Hier lohnt eine saubere Trennung zweier Messgrößen, die häufig vermischt werden. Die Zeit, bis eine Seite überhaupt rankt, ist etwas anderes als die Zeit, bis ein einzelner Link wirkt.
Nur 6,11 Prozent neu veröffentlichter Seiten schaffen es binnen eines Jahres in die Google-Top-10. Von denen, die es schaffen, gelingt 40,82 Prozent das im ersten Monat. (Quelle: Ahrefs, 2025)
49 Prozent der befragten SEO-Fachleute sehen die Wirkung von Linkaufbau auf Rankings und Traffic binnen ein bis drei Monaten, weitere 30 Prozent binnen drei bis sechs Monaten. (Quelle: Aira, 2022, letzte Ausgabe der Reihe)
Die erste Zahl verdient eine Erklärung, weil Ahrefs im selben Beitrag zwei Werte nennt. Über eine Million zufällige Adressen hinweg schaffen es 1,74 Prozent, bei ausschließlich englischsprachigen Seiten mit Inhalt sind es 6,11 Prozent. Die Autoren halten den zweiten Wert selbst für den faireren, deshalb steht er hier vorn. Verbreitet ist außerdem der Wert 5,7 Prozent aus derselben Studienreihe. Ahrefs hat die Untersuchung 2025 neu erhoben, die alte Adresse leitet auf die neue Fassung weiter. Wer heute 5,7 Prozent zitiert, nennt eine Zahl, die der Herausgeber selbst ersetzt hat.
Wichtig zur Einordnung. Die Ahrefs-Studie misst Seiten-Rankings allgemein und ist nicht auf Linkaufbau konditioniert. Sie taugt als Beleg dafür, wie schwer Rankings sind, nicht dafür, wie schnell ein einzelner Link wirkt. Für die Wirkung eines einzelnen Links gibt es nur die Selbstauskunft aus der Aira-Befragung, deren Frage zudem Rankings und Traffic zusammenfasst.
Der Kontrast in der dritten Zeile ist der ehrlichste Wert der ganzen Sammlung. Hohe Wirksamkeitsnote, und trotzdem hat knapp jeder Dritte eine Kampagne erlebt, die gar nichts einbrachte. Wer plant, statt punktuell einzelne Links zu setzen, kommt verlässlicher ans Ziel. Wie das aussieht, zeigt unsere Backlink-Strategie.
Aus Statistiken Handlung machen
Zahlen zeigen dir, worauf es ankommt. Den nächsten Schritt macht MentionIQ. Es analysiert deine Website und deine Konkurrenten, zeigt dir deine Backlink-Lücken und deine Sichtbarkeitslücken zur Konkurrenz, und zwar sowohl in der klassischen SEO-Sichtbarkeit als auch in der Sichtbarkeit in großen Sprachmodellen und KI-Suchen. Auf dieser Basis empfiehlt dir MentionIQ passende Platzierungen.
Über GetMentioned buchst du sie direkt auf dem Placement-Marktplatz. Wenn du den gesamten Aufbau abgeben willst, übernehmen wir ihn auch als Linkbuilding-Agentur für dich im Full Service.
Die meisten Linkbuilding-Zahlen im Netz sind Zitate von Zitaten. Wer die Originalquelle sucht, steht bei jeder dritten vor einer toten Seite.
David Hahn, Geschäftsführer GetMentioned
Was du aus diesen Zahlen mitnehmen solltest
Drei Dinge. Der Median ist aussagekräftiger als der Mittelwert, weil einzelne Großseiten jeden Durchschnitt verzerren. Das Erhebungsjahr gehört zu jeder Statistik, weil ein Teil der Branche Datensätze jährlich umetikettiert, ohne neu zu erheben. Und Linkaufbau wirkt über Monate, nicht über Tage.
Häufige Fragen
Was sind Linkbuilding-Statistiken?
Belegte Kennzahlen rund um den Aufbau von Backlinks, etwa zur Wirkung auf Rankings, zur Anzahl nötiger Links, zu Kosten, zur Verbreitung von Linkkauf und zum Zeithorizont. Nützlich sind sie nur mit sauberer Quelle und Erhebungsjahr.
Sind Backlinks noch ein Rankingfaktor?
Ja. Google nennt Verweise anderer bekannter Websites weiterhin als Qualitätssignal, hat das Wort "important" 2024 aber aus der eigenen Dokumentation gestrichen. Die belegten Zahlen dazu stehen im Abschnitt zum Rankingfaktor.
Wie viele Backlinks braucht eine Seite für Top-Rankings?
Das hängt stark von Branche und Wettbewerb ab, eine Pauschalzahl gibt es nicht. Top-10-Seiten haben im Durchschnitt 112 verweisende Domains, der Median liegt bei 6 (Semrush, 2024). Der Abstand zeigt, dass der Mittelwert als Zielgröße nichts taugt.
Was kostet ein Backlink im Durchschnitt?
Ein bei GetMentioned gebuchter Link kostete 2026 im Schnitt 579 Euro, und dieser Wert ist über fünf Jahre stabil geblieben. In einer Erhebung von Ahrefs aus 2022 lagen nachträglich eingekaufte Links bei 361,44 US-Dollar und bezahlte Gastbeiträge bei 77,80 US-Dollar. Die Spanne hängt an Taktik und Qualität der Zielseite.
Ist es verbreitet, Backlinks zu kaufen?
Die Messungen gehen weit auseinander. 30 Prozent der SEO-Fachleute nennen bezahlte Links als genutzte Taktik (Aira, 2022), unter professionellen Linkbuildern sind es 74,3 Prozent (Authority Hacker, 2022). Der Unterschied erklärt sich über die Fragestellung.
Wie lange dauert es, bis Linkbuilding wirkt?
49 Prozent der Befragten sehen die Wirkung binnen ein bis drei Monaten, 30 Prozent binnen drei bis sechs Monaten (Aira, 2022). Das ist eine Selbstauskunft von Praktikern, keine Messung.
Wie hilft GetMentioned beim Linkaufbau?
GetMentioned ist Placement-Marktplatz und Linkbuilding-Agentur in einem. Mit MentionIQ findest du deine Backlink- und Sichtbarkeitslücken gegenüber der Konkurrenz in SEO und KI-Suche und bekommst passende Platzierungen empfohlen, die du direkt buchen oder als Full Service übergeben kannst.
David baut seit 2016 Linkaufbau- und Digital-PR-Prozesse, erst als Agentur unter SEO Galaxy, heute als Plattform mit GetMentioned. Er hat eigene Projekte von null auf siebenstelligen Monats-Traffic skaliert und tausende Kampagnen für Kunden umgesetzt. Hier schreibt er über das, was in der Praxis wirkt, und über das, was nur Budget kostet.
Der nächste Link muss kein Blindkauf sein
Vergleiche Publisher, SEO-Daten und Preise an einem Ort und buche passende Placements direkt.
Wie Suchmaschinen und KI-Systeme Verweise bewerten, welche Methoden es gibt, was Linkaufbau kostet und wie bezahlte Placements einzuordnen sind. Der Überblick mit Verweisen in die Tiefe.
Linkaufbau scheitert meist an fehlender Priorisierung. Neun Schritte von der Analyse über Zielseiten, Assets und Publisher bis zur Messung, mit Scorecard, 90-Tage-Roadmap und KPI-Set.
Die Trendlisten für 2026 lesen sich überall gleich, und die wenigsten nennen eine Erhebung. Fünf verbreitete Aussagen sind hier bis zur Primärquelle verfolgt, mit dem Befund, welche davon trägt und welche nur weitergereicht wird.