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Strategie

Content oder Backlinks: Woran du erkennst, was dir fehlt

Content entscheidet, ob eine Seite in die Auswahl kommt. Links entscheiden, welche der passenden Seiten vorne steht. Woran du erkennst, welcher Teil bei dir fehlt, mit den Median-Werten aus der letzten Semrush-Auswertung und fünf geprüften Aussagen.

David Hahn

David Hahn · 19.08.2026 · 12 Min. Lesezeit

Viele Seiten laufen durch ein Sieb, danach ordnen Signale von außen die übrigen zu einer Reihenfolge

Das Wichtigste in Kürze

  • Content und Backlinks beantworten zwei Stufen derselben Frage. Content bringt eine Seite in die Auswahl, Links ordnen sie.
  • Top-10-Seiten unterscheiden sich von Platz 11 bis 20 im Text kaum, in der Zahl verweisender Domains um das Dreifache.
  • Die veröffentlichten Korrelationen für Linkkennzahlen liegen bei 0,19 bis 0,30, also schwach.
  • Googles Richtlinie zielt auf Links, deren Zweck die Rankingmanipulation ist. Redaktionelle Platzierungen sind nicht gemeint.
  • In der KI-Suche hängen Erwähnungen ohne Link dreimal stärker mit Sichtbarkeit zusammen als Backlinks.

Die Frage klingt nach einer Grundsatzentscheidung. Gemeint ist fast immer etwas Praktisches.

Das Budget für das Quartal steht fest, und es reicht für eines von beiden.

Beide sind Bestandteile derselben Suchmaschinenoptimierung, im Englischen search engine optimization. Content entsteht auf der eigenen Webseite, Backlinks entstehen auf fremden.

Als Grundsatzfrage hat sie keine Antwort. Beide arbeiten an verschiedenen Stellen desselben Vorgangs.

Content beantwortet, worum es auf einer Seite geht. Er bestimmt, ob eine Suchmaschine sie für eine Anfrage in Betracht zieht.

Ohne passenden Text gibt es nichts, worauf ein Link zeigen könnte.

Links beantworten, wie andere die Seite einschätzen. Backlinks, im Englischen auch inbound links, sind dabei Verweise von fremden Webseiten und wirken als Vertrauenssignal aus zweiter Hand.

Sie entscheiden zwischen mehreren Seiten, die alle passen.

Genau dort fällt der Unterschied zwischen Platz 3 und Platz 14.

Für die Praxis zählt deshalb eine andere Frage. Welcher der beiden Teile fehlt in deinem Fall?

Content entscheidet über die Eintrittskarte. Backlinks entscheiden über die Reihenfolge.

Eine Seite rankt auch mit hundert Verweisen nicht für ein Keyword, das sie nicht behandelt.

Eine Seite mit hervorragendem Inhalt bleibt in umkämpften Themen hinter schwächeren Seiten mit mehr Empfehlungen von außen.

Daraus folgen drei Regeln für die Reihenfolge:

  • Neue Seite ohne Rankings, erst der Content, dann die Links.
  • Bestehende Seite auf Platz 6 bis 20, erst die Links, der Content trägt schon.
  • Seite ohne Business-Wert, weder noch, das Budget geht woanders hin.

Die restlichen Fälle klärt der Blick auf die Wettbewerber.

Die belastbarste Auswertung dazu stammt von Semrush. Ausgewertet wurden 16.298 US-Keywords und je die mobilen Ergebnisse bis Platz 20.

Zusammen 300.000 organische Positionen, ohne Wikipedia und YouTube.

Erhoben wurde 2023, veröffentlicht im Januar 2024. Eine Neuauflage der Reihe gibt es bislang nicht.

Interessant ist weniger die Rangliste der Faktoren. Interessant ist die Benchmark-Tabelle am Ende.

Sie stellt Top-10-Seiten und Seiten auf Platz 11 bis 20 nebeneinander.

Kennzahl im MedianPlatz 1 bis 10Platz 11 bis 20
Textrelevanz zur Anfrage94 %85 %
Content-Qualitätswert85 %78 %
Verweisende Domains auf die URL62
Backlinks auf die URL134

Quelle: Semrush, Ranking Factors Study 2024, erhoben 2023, letzte Ausgabe der Reihe.

Warum der Vergleich von Platz 1 bis 10 mit Platz 11 bis 20 mehr zeigt als jeder Durchschnitt

Alle Seiten in dieser Tabelle stehen in den Top 20. Sie haben die inhaltliche Hürde bereits genommen.

Innerhalb dieser Gruppe liegen die Textwerte 7 bis 9 Prozentpunkte auseinander. Die Linkwerte um den Faktor 3.

Das ist die These in Zahlen. Content bringt eine Seite in die Auswahl, innerhalb der Auswahl sortieren die Links.

Semrush nennt Textrelevanz zugleich den Faktor mit der stärksten Korrelation zu vorderen Positionen. Beides zusammen ergibt kein Paradox.

Woran du erkennst, dass Content dein Engpass ist

Die Diagnose braucht keine besondere Software. Es genügen die Search Console und drei Wettbewerber im Vergleich.

Content ist der Engpass, wenn eines davon zutrifft:

  • Die Seite rankt für kein Keyword des Themenfelds, auch nicht auf Platz 40.
  • Sie bekommt Impressionen für Anfragen, die sie inhaltlich nicht bedient.
  • Sie behandelt drei Unterthemen, die Wettbewerber behandeln zwölf.
  • Sie beantwortet die Frage anders, als die Suchergebnisse sie beantworten.
  • Zum Thema gibt es keine eigene Seite, nur einen Absatz auf einer anderen.

Der letzte Punkt kommt am häufigsten vor. Viele Teams wollen ein Ranking für ein Thema ohne eigene Seite.

In diesen Fällen bringt eine Platzierung nichts. Ein Link auf eine Seite ohne passenden Inhalt verstärkt ein Signal, das es nicht gibt.

Der Fall, der am häufigsten falsch gedeutet wird

Eine Seite steht auf Platz 30 und bewegt sich nicht. Das wird gern als Linkproblem gelesen.

Platz 30 heißt meist, dass Google die Seite kennt und für schwach passend hält.

Zwischen Platz 30 und Platz 10 liegt selten die Linkzahl. Dort liegt die Frage nach der Suchintention.

Das Muster ist umgekehrt und leichter zu erkennen. Die Seite rankt, kommt aber nicht nach vorn.

Links sind der Engpass, wenn eines davon zutrifft:

  • Die Seite steht seit Monaten stabil auf Platz 6 bis 20.
  • Vor ihr stehen Seiten mit dünnerem Text und älterem Stand.
  • deine Zielseite hat zwei verweisende Domains, die Wettbewerber haben zwanzig.
  • Die Seite ist neu, inhaltlich fertig und hat noch keinen Verweis.
  • Rankings für Nebenkeywords steigen, das Hauptkeyword bleibt stehen.

Nach unserer Erfahrung ist der zweite Punkt der klarste. Steht eine schwächere Seite vor dir, hat das selten redaktionelle Gründe.

Der Link Gap als Prüfgröße

Der Link Gap vergleicht die verweisenden Domains deiner Zielseite mit denen der drei Seiten, die vorn stehen.

Maßgeblich ist die Zahl auf der einzelnen URL, nicht die der ganzen Domain.

Wie dieser Abgleich aufgesetzt wird, steht im Beitrag zum Linkprofil analysieren.

Vier Anzeichen, je zwei für Content und für Links. Die Werte dahinter stammen aus der Semrush Ranking Factors Study 2024, erhoben 2023.

Steht der Engpass fest, folgt die nächste Frage. Wie viele Verweise, und welche.

Die Semrush-Zahlen geben eine Größenordnung. Der Median der Top 10 liegt bei sechs verweisenden Domains je URL.

Sechs passende Verweise wirken stärker als sechzig beliebige. Der Grund steht in der Rechnung jeder Autoritätskennzahl. Eine Domain verteilt ihr Gewicht auf alle Ziele, die sie verlinkt.

Über den Einfluss eines einzelnen Verweises entscheidet daneben die Vertrauenswürdigkeit der Quelle. Eine Domain, die jedes Thema bedient und in jede Richtung verlinkt, trägt wenig.

Hochwertige Backlinks haben drei Merkmale gemeinsam:

  • Die verlinkende Webseite behandelt dasselbe Thema wie deine Zielseite.
  • Sie hat eigene Besucher aus der Suche und nicht nur einen guten Kennwert.
  • Der Verweis steht in einem Artikel und nicht in einer Liste am Seitenende.

Wie viele Verweise eine Zielseite braucht, hängt an der Branche. In einem Nischenthema tragen fünf, in einem umkämpften Finanzthema sind fünfzig wenig.

Wo die Risiken tatsächlich liegen

Die Risiken liegen in der Verteilung. Ein Linkmuster fällt auf, wenn hundert Verweise aus derselben Ecke kommen und alle denselben Ankertext tragen.

Auffällig ist auch der Zeitverlauf. Ein Linkprofil, das in vier Wochen von zwei auf zweihundert Domains springt, sieht nach Einkauf aus.

Besser: Der Aufbau verteilt sich über Monate, die Quellen kommen aus verschiedenen Themenecken desselben Felds, und die Ankertexte wechseln zwischen Marke, Adresse und beschreibenden Formulierungen.

Welche Methoden welchen Zweck erfüllen

Linkbuilding-Strategien lassen sich nach dem Grund unterscheiden, aus dem jemand verlinkt.

MethodeWarum verlinkt wirdWas sie kostet
Fachbeitrag im Branchenmediumredaktioneller ZusammenhangGeld und Abstimmung
eigene Auswertung oder Infografikendie Zahl gibt es sonst nirgendsArbeitszeit, der Zeitpunkt bleibt offen
Erwähnung ohne Link aus Digital PRdie Marke ist Teil der GeschichteGeld, Wirkung vor allem in KI-Antworten

Content Marketing und Linkaufbau greifen dabei ineinander. Ein Unternehmen, das eigene Zahlen veröffentlicht, gibt fremden Redaktionen einen Grund zu verlinken.

Rund um dieses Keyword kursieren Sätze, die sich gegenseitig zitieren. Fünf davon halten der Primärquelle nicht stand.

„Die Anzahl der Backlinks korreliert stark mit organischem Traffic"

Das Wort „stark" trägt nicht. Semrush misst für den Domain-Autoritätswert 0,21 und für den Seitenwert 0,19, nennt das aber selbst „strong".

Auf der Spearman-Skala ist ein Wert um 0,2 schwach.

Dazu kommt die Richtungsfrage, die Semrush offen anspricht. Höher rankende Seiten sammeln mehr Verweise ein, weil sie sichtbarer sind.

Ob die Links das Ranking gebracht haben oder umgekehrt, misst keine dieser Auswertungen. Weitere belegte Zahlen zum Linkaufbau haben wir getrennt zusammengestellt.

„Kauf von Links verstößt gegen Google-Richtlinien"

Bezahlte Platzierungen sind ein legitimer Teil des Authority-Aufbaus, wenn Quelle, Thema, Zielseite und redaktionelle Einbindung zusammenpassen.

Googles Spam-Richtlinien definieren Linkspam über den Zweck. Gemeint sind Links, die hauptsächlich das Suchranking manipulieren sollen.

Im selben Dokument steht der Hinweis, dass ein bezahlter Link nicht gegen die Richtlinien verstößt, solange er mit rel="nofollow" oder rel="sponsored" qualifiziert ist.

Verbot und Ausnahme stehen auf derselben Seite.

Die Aussage trägt für Linkpakete, Linknetzwerke, themenfremde Domains und überoptimierte Ankertexte. Für eine redaktionell eingebundene Platzierung im passenden Fachmedium trägt sie nicht.

„Google erkennt Spam-Links automatisch und entwertet sie"

Halb richtig. Google beschreibt in der Doku zu Spam-Updates, dass die Systeme die Wirkung solcher Links entfernen und der Ranking-Vorteil verloren geht.

Direkt daneben steht die zweite Hälfte. Verstöße werden durch automatisierte Systeme und durch manuelle Überprüfung erkannt.

Die manuelle Maßnahme kann zu einem niedrigeren Ranking führen. Folgenlos bleiben schlechte Links also nicht.

„Exzellente Inhalte bieten oft besseren ROI als Backlinks"

Dazu gibt es keine Erhebung mit offengelegter Methodik. Der Satz vergleicht zwei Kostenarten, die ohne Ausgangslage nicht vergleichbar sind.

Ein Fachbeitrag kostet Arbeitszeit, wirkt langsam und wirkt auf alle Seiten eines Themenclusters.

Eine Platzierung kostet Geld, wirkt über Monate und wirkt gezielt auf eine URL.

Welche Rechnung besser aufgeht, hängt daran, welcher der beiden Teile bei dir fehlt.

„Backlinks sind nicht mehr der alleinige Ranking-Faktor"

Richtig, und ohne Nachrichtenwert. Google hat nie behauptet, es gebe einen alleinigen Rankingfaktor.

Der Satz wirkt wie eine Neuigkeit, weil er eine Position widerlegt, die niemand vertritt.

Nützlicher ist die Frage nach der Rolle, die Links im Ranking übernehmen. Sie wirken dort, wo mehrere passende Seiten um dieselbe Position konkurrieren.

AussageBefund
Backlinks korrelieren stark mit Trafficträgt nicht, die belegten Werte liegen bei 0,19 bis 0,30
Linkkauf verstößt gegen Google-Richtlinienträgt nur für Links, die Rankings manipulieren sollen
Google entwertet Spam-Links automatischträgt halb, manuelle Maßnahmen bestehen weiter
Exzellenter Content bringt besseren ROIträgt nicht, dazu gibt es keine Erhebung
Backlinks sind nicht der alleinige Rankingfaktorträgt, das war nie anders

Was sich in der KI-Suche an der Frage verschiebt

In KI-Antworten kommt eine dritte Größe dazu. Erwähnungen ohne Link.

Ahrefs hat 75.000 Marken untersucht und geprüft, welche Faktoren mit der Nennung in AI Overviews zusammenhängen.

Gefiltert wurde auf Domains mit einem Domain Rating über 40 und Keywords ab 800 Suchen im Monat.

Den höchsten Wert erreichen Erwähnungen im Web mit 0,664. Verweisende Domains kommen auf 0,295, Backlinks auf 0,218.

Erwähnungen liegen damit rund dreimal so hoch wie Verlinkungen.

Die Autorin ordnet das selbst ein. Alle Faktoren zeigen mittlere bis sehr schwache Korrelationen, und ein Zusammenhang ist keine Ursache.

Was das für die Entscheidung bedeutet

Die Trennung zwischen Content und Links greift zu kurz, sobald KI-Antworten Teil des Ziels sind.

Ein Sprachmodell braucht Belege aus fremden Quellen. Ein Beleg funktioniert auch als reine Nennung.

Wie beides zusammenwirkt, steht im Beitrag zu Erwähnungen ohne Link.

Wie du den fehlenden Teil beschaffst

Die Diagnose ist der leichtere Teil. Danach kommt die Beschaffung.

Wenn der Content fehlt

Hier geht es um Text auf deiner eigenen Domain. Prüfbar ist das Ergebnis an vier Punkten:

  • eine eigene Adresse für das Thema
  • Abdeckung der Unterfragen, die die Wettbewerber beantworten
  • eine Antwort auf die tatsächliche Suchanfrage
  • ein Mehrwert, den die Wettbewerber nicht liefern, meist eigene Erfahrung oder eigene Zahlen
  • interne Verweise auf die passenden Zielseiten im eigenen Bestand

Wir schreiben und liefern solche Texte, auch für die Seiten unserer Kunden. Online stellt der Kunde sie selbst.

Wenn die Links fehlen

Hier geht es um Seiten, die dir nicht gehören. Eine gute Platzierung erkennst du an fünf Dingen:

  • thematische Nähe zum eigenen Feld
  • echter organischer Traffic der Domain
  • redaktionelle Einbindung im Text statt in einer Linkliste
  • ein Ankertext, der zur Zielseite passt
  • ein Publisher, der nicht in jede Richtung verkauft

Genau diese Angaben stehen bei GetMentioned nebeneinander, bevor du ein Placement buchst.

Wenn du den Aufbau abgeben willst, übernehmen wir ihn als Linkbuilding-Agentur im Full Service. Das umfasst Linkaufbau und Erwähnungen vollständig, kein Full-Service-SEO an deiner Website.

In den Gesprächen, die wir führen, ist der Text selten das Problem. Viel öfter fehlt der Seite jede Empfehlung von außen, und das ändert sich schneller als ein Relaunch.
David Hahn, Geschäftsführer GetMentioned

Eine feste Quote gibt es nicht. Es gibt eine Zuordnung von Ausgangslage zu Schwerpunkt.

AusgangslageEngpassWohin das Budget geht
Seite rankt für kein Keyword des ThemenfeldsContentText, Struktur, Abdeckung
Seite steht seit Monaten auf Platz 6 bis 20LinksPlacements auf diese eine URL
Wettbewerber mit dünnerem Text stehen vornLinksLink Gap schließen
Marke taucht in KI-Antworten nicht aufErwähnungenDigital PR und Brand Mentions
Neue Zielseite mit Umsatzbezug, keine Verweisebeideserst der Text, dann Placements

Unsere Erfahrung zeigt, dass Teams die zweite Zeile am längsten übersehen.

Eine Seite auf Platz 9 wird jahrelang umgeschrieben, obwohl der Text seit dem ersten Tag reicht.

Wie daraus ein wiederholbarer Plan wird, steht im Beitrag zur Backlink-Strategie.

Fazit: erst die Diagnose, dann das Budget

Drei Dinge bleiben hängen. Content entscheidet über die Aufnahme in die Auswahl.

Links entscheiden über die Reihenfolge darin. In KI-Antworten kommen Erwähnungen ohne Link als dritte Größe dazu.

Für die eigene Website lässt sich die Frage in zehn Minuten beantworten. Rankt die Seite gar nicht, fehlt Content. Rankt sie und bleibt stehen, fehlen Signale von anderen Websites.

Der SEO-Erfolg hängt danach an der Reihenfolge und nicht an einer Quote. Wer den falschen Teil zuerst kauft, zahlt zweimal.

Häufige Fragen

Was ist wichtiger, Content oder Backlinks?

Beides entscheidet über eine andere Stufe. Content bringt eine Seite in die Auswahl. Backlinks entscheiden, welche der passenden Seiten vorne steht.

Womit sollte ich anfangen?

Bei einer neuen Seite mit dem Content, weil ein Link ohne passende Zielseite ins Leere zeigt. Bei einer Seite auf Platz 6 bis 20 mit den Links.

Kann eine Seite ohne Backlinks ranken?

In Nischen mit wenig Wettbewerb ja. Der Median bei Top-10-Seiten liegt bei 6 verweisenden Domains je URL (Semrush, erhoben 2023). Die Hälfte kommt mit sehr wenigen Verweisen aus.

Wie viele Backlinks braucht meine Seite?

Eine allgemeine Zahl gibt es nicht. Maßgeblich sind die verweisenden Domains der drei Seiten, die für dein Keyword vorne stehen.

Ist der Kauf von Backlinks erlaubt?

Googles Richtlinien zielen auf Links, deren Zweck die Manipulation von Rankings ist. Eine redaktionell eingebundene, thematisch passende Platzierung fällt nicht darunter. Problematisch sind Linkpakete, Linknetzwerke und themenfremde Domains.

Zählen Backlinks in der KI-Suche noch?

Ja, sie stehen dort hinter den Erwähnungen. Bei 75.000 Marken korrelierten Web-Erwähnungen mit 0,664 mit der Nennung in AI Overviews, Backlinks mit 0,218 (Ahrefs, 2025).

Wie teile ich ein festes Budget auf?

Nach dem Engpass, nicht nach einer Quote. Tauchen deine Seiten für ihre Themen gar nicht auf, geht das Budget in den Content. Stecken sie fest, geht es in Placements.

David Hahn

Über den Autor

David Hahn

Geschäftsführer GetMentioned

David baut seit 2016 Linkaufbau- und Digital-PR-Prozesse, erst als Agentur unter SEO Galaxy, heute als Plattform mit GetMentioned. Er hat eigene Projekte von null auf siebenstelligen Monats-Traffic skaliert und tausende Kampagnen für Kunden umgesetzt. Hier schreibt er über das, was in der Praxis wirkt, und über das, was nur Budget kostet.

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